A list apart - Banishing the inner critic

Also vorab erstmal:
Grundsätzlich sollte jeder diese Seite kennen, falls er oder sie sich Designer, Webdesigner, Webdeveloper oder ähnliches schimpft.

Für Menschen anderer Profession wird sie sicher weniger interessant sein; wobei ich heute mal wieder gemerkt habe, dass die Leute von A List Apart mehr können, als dem Alltags-Webdesigner ein paar spezielle Kniffe und “the next big thing in webdesign” zu vermitteln.

Der Artikel, welchen ich gerade gelesen habe, behandelt ein Thema mit dem sich jeder zweite auseinandersetzen kann. Ein Thema, das so alltäglich und allumfassend ist, dass sich jeder damit auskennt. KRITIK!

Aber es geht dabei nicht um die typische von außen kommende “Hey, das kannste aber besser!” oder “Sohn, ich bin enttäuscht!” oder “Schatz, wann lernst du endlich den Laptop nicht mit ins Bett zu nehmen?” Kritik. Es geht viel mehr um die Kritik, der viele sich täglich stellen müssen. Die Kritik, die man sich selbst gönnt.

In dem Artikel bei A List Apart behandelt Denise Jacobs die Perfektionisten unter uns. Aber auch die Leute, welche sich mitten im Projekt fragen:”Verdammt was tu ich denn da? Ich sollte nochmal von vorne anfangen. Das ist ja das schlimmste, was ich jemals produziert habe (und da waren schon einige Sachen, oh boy)!” oder noch besser kurz vor der dem Abgabetermin/dem vereinbarten Treffen zur Vorstellung des Projekts/der Deadline. Es geht um jeden, der in sich ein Stimmchen hat, welches immer wieder anklopft und sagt:”Ey, Alter, ich weiß ja nicht wie es dir geht, offensichtlich geistig nicht sehr gut, aber das ist totaler Kackescheißemist, den du da fabrizierst!”. Und den allgemeinen “Okay, das war nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut!” Menschen, den lässt die Dame auch nicht aus.

Falls jemand so ein Stimmchen in sich trägt oder dem Perfektionismus beigetreten ist, ohne es zu merken, oder sich immerzu für Mittelmaß erklärt, sollte sich vielleicht mal diesen Artikel zu Gemüte führen.

Hier der Link: Banishing your inner critic
Viel Spaß beim Lesen.

Ach ja, eins noch: Der Artikel ist in Englisch und nur in Englisch und allein in Englisch ist er geschrieben, also hoffe ich ihr seid dessen mächtig, habt ein gutes Wörterbuch zur Hand oder könnt mit leo.dict umgehen (aber wer kann das nicht?).

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